„Sehr ungewöhnlich“

Wer die Website von Compassion Deutschland besucht, sieht zuerst den Animationsfilm, den Bär Tiger Wolf für die Kinderhilfsorganisation entwickelt hat. Drei Fragen an den Initiator, Auftraggeber und Direktor von Compassion Deutschland Steve Volke.

Viele Kinderhilfsorganisationen werben mit Motiven von hungernden Kindern. Warum wollten Sie mit dem Film bewusst einen anderen Weg einschlagen?

Zu unseren Grundsätzen gehört, dass wir niemals Kinder in einer Situation zeigen, für die sich ihre Eltern schämen müssen. Auf der anderen Seite würden fröhliche Kinder auch nicht die Realität abbilden. Der neue Film spricht eine andere Sprache und verbindet die Not mit der Chance auf Veränderung. Das war unser Ziel.

Warum haben Sie gerade Bär Tiger Wolf als Agentur für dieses Projekt ausgesucht?

Wir hatten einige Videoclips gesehen, die so kreativ und anders waren als alles, was es sonst so gibt, dass wir gedacht haben, „die können’s“. Und das ist ja offensichtlich auch anderen aufgefallen, sonst wäre der Red Dot Award an andere gegangen.

Compassion_einzigartig

Wie sind die Reaktionen auf den Film und welchen Nutzen haben Sie als Organisation davon?

Unglaublich positiv! Allein die Zugriffe, die inzwischen bei über 50.000 liegen. Und die Reaktion der Nutzer ist sehr positiv. Sie schreiben uns oder rufen an, um den Clip zu loben. Sehr ungewöhnlich.

Steve Volke ist Direktor des christlichen Kinderhilfswerks Compassion, das in 26 der ärmsten Ländern der Welt mit dem Ziel tätig ist, Kinder aus Armut zu befreien. Gerade erschien sein aktuelles Buch „Der Sehendmacher“.

Kinderpaten

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  1. An anderer Stelle dazu: Bär Tiger Wolf

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